

Am Samstag dem 25.04.2026 war es wieder soweit. Auch dieses Jahr wurden engagierte Vereine, Initiativen und Einzelpersonen aus ganz Sachsen mit dem David-Schmidt-Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnung zu Ehren des ehemaligen jüngsten Radebeuler Stadtrates, welcher in zahlreichen Initiativen gegen Diskriminierung engagiert war, ehrt Initiativen und Einzelpersonen, die mit klarer politischer Haltung und ihrem Einsatz für ein weltoffenes, vielfältiges und inklusives Miteinander überzeugen. Insgesamt wurden an diesem Abend vier Preise verliehen.
In der Kategorie Initiative gewann Bunka e.V. Der Verein betreibt seit 2013 einen selbstverwalteten Jugendclub in Sandförstgen und veranstaltet ehrenamtlich seit 2016 das Rock’n Wagon Festival mit Konzerten, Workshops und Infoständen. Dabei geht es nicht nur um Musik, sondern auch um Solidarität, Offenheit und klare Zeichen gegen Rassismus, Sexismus und Diskriminierung.


Als Einzelperson wurde Amy Kirchhoff ausgezeichnet. Sie wird für ihr hohes Engagement im SchülerRat auf Kreis-, Landes- und Bundesebene geehrt. Amy Kirchhoff ist aktuell Generalsekretärin der BundesSchülerKonferenz und vertritt damit alle Schüler*innen Deutschlands. Zudem engagiert sie sich in Meißen, u.a. an der Freien Werksschule Meißen, beim Ballett, im Jugendstadtrat Meißen, der Jungen Gemeinde Meißen, dem Unter-Leuten-Festival und diversen anderen Initiativen.
Den Sonderpreis für jugendkulturelles Engagement gewann Dear Impending, eine Gruppe junger Frauen*, die einen safer Space für jugendliche FLINTA* (weibliche, lesbische, intergeschlechtliche, nicht-binäre, transgeschlechtliche, asexuelle und agender Personen) kreieren, in dem sie tanzen und Gemeinschaft leben können


Als Mutmacher des Jahres wurde Frank Pabst ausgezeichnet. Er engagiert sich als Genesungsbegleiter für Menschen mit psychischen Erkrankungen und leistet Aufklärungsarbeit zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. Er wirkt im Projekt „Verrückt? – na und!“ mit, das psychische Erkrankungen in Schulen thematisiert und hilft, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen und früh ein respektvolles Miteinander zu fördern.
